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 |  |  |  | 09. Dezember 2011 |
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Jänsch, der auf Anregung der SPD den Mitgliedern des Hauptausschusses Rede und Antwort stand, nutzte die Gelegenheit um in nicht öffentlicher Sitzung zu den gegen ihn in den Medien erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen und dabei auch Geschäftsinterna offen zu legen. Die SPD sieht nach den Klarstellungen von Dr. Jänsch keine Notwendigkeit von dem bisher beschrittenen Weg abzuweichen. „Auch wenn wir uns diese Informationen von Herrn Dr. Jänsch deutlich früher gewünscht hätten, so besteht aus unserer Sicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Veranlassung das eingeleitete Verfahren anzuhalten oder aufzugeben“, so Josef Ludes, Fraktionsvorsitzender der Bottroper SPD. „Aber natürlich, so Ludes weiter, „behalten wir uns vor, auf geänderte Situationen auch entsprechend zu reagieren. Dazu sehen wir allerdings im Moment keinerlei Veranlassung.“ Verärgert reagiert Ludes auf die Ankündigung der DKP den Bebauungsplanbeschluss vor dem Verwaltungsgericht zu beklagen. Die Tatsache, dass die DKP zum jetzigen Zeitpunkt, also ganz zu Beginn es Verfahrens, eine solche Ankündigung macht, offenbare nach Auffassung der SPD, deren wahre Absicht. Es gehe ihnen, so die Einschätzung der Bottroper Sozialdemokraten, nicht um eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Sachlage oder den Erhalt eines Bottroper Unternehmens, sondern einmal mehr darum aus politischem Kalkül heraus Stimmung zu machen. Davon werde sich die SPD, so stellt Ludes abschließend fest, allerdings nicht beeinflussen lassen. Die SPD entscheide auf Grund von Fakten nicht von Stimmungsmache.
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